Gespräch mit Roman Rüegg

Roman Rüegg stellt sich am 27. September zur Wahl für den Gemeinderat Eschenbach. Wir möchten ein wenig mehr von Roman wissen und stellen ihm ein paar Fragen.

Roman, warum möchtest Du in den Gemeinderat gewählt werden?
Ich finde, wir haben eine attraktive und lebendige Gemeinde, in der man gerne lebt und sich auch wohlfühlt. Für die Gemeinde Eschenbach zu arbeiten finde ich interessant.
Zudem gibt es zur Zeit im Gemeinderat keine Fachperson für Bau und Strassen, ich bin also die perfekte Ergänzung.

Was machst Du besonders gern?
Ich arbeite sehr gern in einem gut funktionierenden Team, erarbeite mit ihm zusammen Lösungen bei verschiedenen Aufgaben.
Ich mag es in der Natur zu wandern, bin handwerklich geschickt und betreue meine Bienen. Im Theater zu spielen bereitet mir auch viel Freude.

Welches Ressort möchtest Du übernehmen?
Grundsätzlich bin ich offen für alles. Von Berufs wegen interessiert mich die Kommission Liegenschaften und Strassen. Auch die Viehschaukommission und die
Naturschutzkommission sind spannend.

Wo bist Du aufgewachsen?
Ich wuchs mit meinen Geschwistern auf dem Bauernhof meiner Eltern in Rüeterswil auf.

Was interessiert Dich an der Politik?
Mich interessiert die Lokalpolitik. Ich würde gern positiv auf das Gemeindegeschehen Einfluss nehmen.

Was gefällt Dir besonders in unserer Gemeinde?
Es gibt ein aktives Vereinsleben und viel gelebtes Brauchtum in den verschiedenen Dörfern der Gemeinde. Unsere Gemeinde ist sehr vielfältig, wir haben das städtische
von Eschenbach und drum herum viel Natur. Vom höchsten Punkt, dem Tweralpspitz mit 1332 m.ü.M bis zum Aabachtobel das auf 439 m.ü.M liegt.

Wo siehst Du Handlungsbedarf?
Bei den Strassen braucht es mehr Unterhaltsarbeiten, das wurde eher vernachlässigt. Im Weiteren stelle ich fest, dass teilweise unsere Abteilungen nur «Weiterleitstellen» sind.
Ich will damit sagen, dass kleinere Arbeiten/Projekte nicht direkt durch die eigenen Gemeindemitarbeiter organisiert und begleitet werden, sondern stets ein externes Unternehmen mit
einbezogen wird. Auch erwarte ich, dass ich als Bürger von den Verwaltungsangestellten eine kompetente und verlässliche Auskunft erhalte und nicht an eine andere Stelle weitergeleitet werde.
Hier sehe ich noch Verbesserungspotential.

In welchen Vereinen bist Du?
Ich bin seit Jahren bei der Feuerwehr und den «Bienenfreunden am See». Zudem stehe ich immer wieder bei verschiedenen Vereinen auf der Theaterbühne.

Warum bist Du in der SVP?
Das Gedankengut der Partei entspricht mir am besten.

Was würdest Du einem Neuzuzüger unbedingt zeigen wollen?
Ich würde ihm unsere schöne Natur zeigen. Vor allem die Chrüzegg, Habrüti und den Tannberg. Hier hat man eine grossartige Aussicht.

Was findest Du, machen die amtierenden Gemeinderäte gut, die sich wieder zur Wahl stellen?
Die, die ich kenne arbeiten effizient.

Wie stehst Du zur Deponie in Ermenswil?
Ich bin grundsätzlich für eine Deponie, aber die dadurch entstehende Mehrbelastung der Eschenbacher Bevölkerung muss mit genau definierten Auflagen möglichst tief gehalten werden.
Eine Umsetzung der Deponie mit all diesen Auflagen erachte ich als eher schwierig. Es braucht sowohl in der Gemeinde ein Gesamtkonzept mit den bereits vorhanden Kiesgruben/Deponien,
als auch gemeindeübergreifend mit den Nachbargemeinden. Wir müssen das langfristig, über Jahrzehnte hinaus, planen. Auch der finanziellen Entschädigung für Strassenschäden muss
Rechnung getragen werden. Dem Thema «Recycling und Wiederverwendung von Abbruchmaterialien» sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, dadurch könnten etliche LKW-Fahrten
und auch Deponiematerial eingespart werden.

Roman, vielen Dank für dieses interessante Gespräch.

Sepp Mächler, Natalie Hafner

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